pratique du magnétisme professionnel

Histoire

Geburtshaus

 

Bernard ist Jahrgang 1957 und stammt aus St. Nazaire. Das liegt ziemlich nah an der Küste, in der Bretagne.

"Hexer"

Obwohl es ein keltisches Gebiet ist, geht der Familienname zurück auf das Stammwort "Zakary", was "Hexer" bedeutet. Der Name ist nicht aus dem Keltischen, sondern aus einer alten Sprache, die sonst nur im baskischen Raum gesprochen wurde. Übersetzt ins Altfranzösische hießen die Urahnen somit "Sorcière". Um der Inquisition mit seinen periodischen Hexenverbrennungen zu entgegen, wurde der Name umgewandelt - über Mystere ("Geheimnis") zum heutigen Mustière. Da es in heutigen Tagen keine Hexenverbrennungen mehr gibt, tragen die Familienmitglieder den alten Namen "Zakary" als einen von mehreren Vornamen.

Tradition

Die Familie Mustière hat eine sehr alte Heiler-Tradition. Diese läßt sich bis zu sechs Generationen zurückverfolgen. Bernards Vater Julien Pierre Zakary war ebenso ein bekannter Heiler wie dessen Großvater, Albert Zakary, der regelrecht berühmt war. In der Regel wurde die Begabung von Vater zu Sohn vererbt. Es ist aber auch eine weibliche Heilerin in der Familie bekannt. Bernards Mutter, Anne-Marie Madeleine, war eine geborene Le Roux, somit von vornehmer und wohlhabender Herkunft. Die Familie zählte übrigens zwölf Kinder.

Initiation

Es war nicht selten, dass Kranke aus Paris in die Bretagne gereist kamen, um sich von einem Mustière behandeln zu lassen. Bei einer dieser Gelegenheiten wurde auch beim noch jungen Bernard die Familienbegabung seiner heilkräftigen Hande entdeckt. Ein Pariser Ehepaar war wegen der Krankheit ihres Kindes, das von Fieber und Atembeschwerden, aber sonst unklarem Krankeitsbild geplagt war, sehr beunruhigt: Das Kind kam zwei Tage und zwei Nächte nicht zur Ruhe und hörte mit dem Weinen nicht mehr auf. Das Paar hatte von Julien Mustière - Bernards Vater - gehört und nahm die weite Fahrt in die Bretagne auf sich. In dem Fischerdorf St. Nazaire angekommen, trafen sie Bernards Vater glücklicherweise gleich an. Der bat seinen jüngsten Sohn - Bernard war damals 14 Jahre - das weinende Baby zu halten, damit er sich die Hände waschen könne. In dem Moment, als Bernard das Baby halten musste, hörte dieses auf zu weinen. Die Atembewerden verschwanden sofort, das Fieber normaliserte sich binnen einer Stunde.

 

lieber Fischen

Bernard war es, so erzählt er rückblickend, gar nicht recht, die Gabe seines nicht unbedingt geliebten Vaters geerbt zu haben. Er wollte lieber Fischer werden, und das bereits seit seinem sechsten Lebensjahr. Bevor er seinen Schulabschluss machte, war er häufiger auf dem Meer als in der Schule. Schon als Sechsjähriger war er mit eigenem Boot auf dem Meer, mit 20 hatte er sich einen alten, völlig maroden Fischkutter gekauft: "Ich nahm ihn vollständig auseinander und bearbeitete jedes Stück Holz mit einer Imprägnierung, besserte alles aus und teerte jede Verbindungsstelle, und setzte es dann wieder zusammen", so erinnert er sich heute.  Das gleiche tat er mit dem Motor. Er belieferte die Spitzengastronomie der Gegend - die Bestellungen hatte er immer schon erhalten, bevor er in See stach.

Konzerne

Bevor Bernard dann, Ende der 80er Jahre, zu seiner eigentlichen Berufung zurückkehrte, studierte er in Paris Ornithologie - bis knapp vor den Abschluss. Er entdeckte eine neue Vogelart, doch sein Professor reklamierte die Entdeckung für sich. Aufgrund des darauf folgenden Zerwürfnisses mit seinem Mentor nahm Bernard von der Vogelkunde abstand und arbeitete über zehn Jahre lang als Projektleiter für verschiedene französische Großkonzerne. Er war im Anlagenbau von Ölraffinnerien in Mulhouse ebenso wie in Lyon tätig, und arbeitete mehrere Jahre in Afrika. In Somalia, Äthiopien, Niger war er Bauleiter für den französischen Konzern Creuso-Loire. Doch auch in Afrika konnte er seine Fähigkeiten nicht verbergen und sah sich häufig mit schwierigen Situationen konfrontiert.Immer häufiger wurde er zu kranken Müttern und Kindern gerufen. Doch noch heute können Sie ihn nach jedem Vogel fragen, und er wird Ihnen bis ins Detail Verhaltensweisen, Brutzeiten und alles sonst erläutern.

Die Zeit in Afrika

In den 80er Jahren war Afrika Bernards Lebensmittelpunkt. Das war neben seinen Erfahrungen an der Seite seines heilenden Vaters und Großvaters die prägende Zeit in Hinblick auf seine Tätigkeit als Magnetiseur bzw. Heiler. Bei Interesse:

 

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