pratique du magnétisme professionnel

Afrika 1982 - 1988

Bernard erzählt nicht viel über die Zeit in Afrika, aber im Laufe der Zeit haben wir uns eine oder andere Stück für Stück zusammenreimen können.

 

Soviel ist sicher: Die Jahre in Somalia und Angola haben ihn geprägt. Zum Ende dieser Zeit hatte er seinen gutbezahlten Job als Bauleiter bein einem Kraftwerksgroßbau aufgegeben und ist mit einem Arzt, Dr. Wilhelm (der übrigens jetzt in Frankreich ein Buch über diese Zeit veröffentlicht hat), der Bernards Heilfähigkeiten rasch erkannte, schließlich ein halbes Jahr im Busch unterwegs gewesen (im Grenzbereich zwischen Äthiopien und Somalia). Dort hat er - zwischen 1984 und 1985 - in verschiedenen Buschkrankenhäusern gearbeitet.

Somalia & Äthiopien

Wir haben Bernard jetzt doch noch mal nach der Situation befragt, die sein (Arbeits-) Leben in Afrika verändern sollte. Er war zu diesem Zeitpunkt Projektleiter bei einem staatlichen, franzöisch-stämmigen Unternehmen, dass ein Kraftwerk baute. Die meisten französischen Mitarbeiter hielten es in der Hitze nicht länger als ein paar Monate aus und waren schnell wieder in der vergleichsweise kühlen Heimat.


Bernard scheint die Hitze zu mögen, nicht umsonst hat es ihn in Europa vom Norden (Bretagne, Elsaß) immer wieder in den Süden gezogen (Languedoc-Roussillon). Jedenfalls blieb er drei Jahre. Und später ist er immer wieder für einige Monate dorthin zurückgegangen, um als Heiler zu arbeiten. Die Umstände, unter denen er dies tat, waren oft unbeschreiblich. Kinder sterben zu sehen, das war Alltag. Beinamputationen ohne Betäubung - normal. Schwerste Krankheiten ohne medizinische Grundversorgung überstehen (und oft genug nicht überstehen) - an der Tagesordnung.

 

China